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Auschwitz II - Birkenau

Zugang zur Gaskammer und Krematorium III

Zugang zur Gaskammer

Lagerstrasse, Blick vom Haupttor zur Rampe

Lagerstrasse...

Wachtürme im Lagerabschnitt B IIa

Wachtürme

Wachtürme und Baracken im Lagerabschnitt B Ia (März-August 1942 sowjetische Kriegsgefangene, August 1942 - Januar 1945 Frauenlager)

Wachtürme und Baracken

Effektenlager “Kanada”

Dauerausstellung in der Zentralsauna (Lagerabschnitt B IIg), im größten Objekt von Birkenau

Zentralsauna...

Birkenau Hauptwache mit Tor

Hauptwache

Komandantur

KZ Auschwitz Stammlager Birkenau Monowitz Der Eingang zur Komandantur des Lagers Birkenau. Hier wurden die Befehle für das Konzentrations-lager Birkenau gefasst. Heute befindet sich in dem Gebäude eine Kirche und Wohnräume. Nach oben

Am 31. Juli 1941 wies Göring im Auftrage Hitlers

den SS-Gruppenführer und Chef des

Reichssicherheitshauptamtes Reinhard Heydrich

an, eine Gesamtplanung für die "Endlösung der

Judenfrage" zu erstellen.

Heydrich erläuterte seinen Plan 15 hochrangigen

Vertretern der nationalsozialistischen Reichs-

regierung und SS-Behörden am 20. Januar 1942

in einer Villa am Wannsee in Berlin.

 

Die auf der Wannseekonferenz beschlossenen

Transporte der europäischen Juden gingen aus-

schließlich in den Osten.

In die Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau,

Belzec, Chelmno, Sobibor, Treblinka und  Lublin-

Majdanek.

Rudolf Höss, der Kommandant des Lagers

Auschwitz-Birkenau, schrieb in seiner Auto-

biographie, dass er im Jahr 1941 nach Berlin

gerufen wurde, wo ihm Himmler mitteilte, dass

Hitler befohlen hatte, die „Judenfrage“ endgültig

zu lösen, und dass die SS diesen Befehl aus-

führen sollte. Himmler sagte: “Die bestehenden

Vernichtungsstellen im Osten sind nicht in der

Lage, die beabsichtigten großen Aktionen

durchzuführen. Ich habe daher Auschwitz dafür

bestimmt.“

Im Oktober 1941 wurden ca. 10 000 sowjet-

ische Kriegsgefangene aus dem Kriegs-

gefangenenlager Lamsdorf (Schlesien) nach

Auschwitz verlegt.

Diese begannen in drei Kilometer Entfernung

vom Auschwitz I mit dem errichten des Lagers

Auschwitz II – Birkenau. Der Name Birkenau ist

abgeleitet von dem Dorf Brzezinka auf welchem

das Lager entstand.

Das Lager lag in einem Sperrbezirk von rund 40

km² und war geplant für eine Kapazität zur

Unterbringung von 100.000, langfristig von

200.000 Häftlingen.

Mit dem Ausbau des Konzentrationslagers

Auschwitz wurden um die 5000 Polen aus

Oświęcim (Auschwitz) selbst und den um-

liegenden Dörfern umgesiedelt. Acht Dörfer und

mehr als einhundert Gebäude in Oświęcim

(Auschwitz) in der unmittelbaren Nähe des

Stammlagers wurden zerstört.

Nach maßgeblichen Erweiterungen des Lagers

waren 1943 im Konzentrations- und Ver-

nichtungslager Auschwitz-Birkenau etwa

140.000 Häftlinge unter katastrophalen

Bedingungen zusammengepfercht.

Birkenau war in verschiedene Teillager unter-

teilt.

Lageplan Auschwitz II - Birkenau

Nach der Auflösung der Vernichtungslager

Belzec (März 1943), Treblinka (August 1943)

und Sobibor (Oktober 1943) wurde Auschwitz-

Birkenau zum Zentrum der nationalsozial-

istischen Massenvernichtung.

Ab Januar bzw. Juni 1942 dienten zunächst zwei

umgebaute Bauernhäuser (bezeichnet als

Bunker I-Rotes Haus und Bunker II-Weißes

Haus) der Vergasung von Häftlingen mit

Zyklon B.

Zwischen März und Juni 1943 wurden vier große

Krematorien mit Gaskammern in Betrieb

genommen. In den vier Birkenauer Krematorien

ließ die Zentralbauleitung von der Erfurter Firma

Topf & Söhne Verbrennungsöfen zur Einäscher-

ung der Leichen installieren. In den Krematorien

II und III gab es fünf Verbrennungsöfen mit

jeweils drei Brennkammern, in den Krematorien

IV und V je einen Ofen mit jeweils acht Brenn-

kammern.

Mit der Inbetriebnahme der vier neuen

Krematorien standen der SS in Birkenau

regelrechte „Todesfabriken“ zur Verfügung. Die

installierten Anlagen sollten den reibungslosen

Ablauf des Massenmordes gewährleisten.

Erstmals in der Geschichte wurden Menschen

wie am Fließband getötet und verbrannt.

Nach Aussagen des Lagerkommandanten Rudolf

Höß, wurden in einer Brennkammer drei bis fünf

Leichen in 20min verbrannt. So war es möglich,

an einem Tag in den Krematorien II und III

jeweils etwa 2 500, in den Krematorien IV und V

jeweils etwa 1 500 Leichen zu verbrennen. Diese

Zahlen wurden in der Regel nicht erreicht. Mit

der „Ungarn Aktion“ im Sommer 1944, als

täglich bis zu 9 000 Menschen ermordet wurden,

war die Verbrennungskapazität der Öfen jedoch

nicht mehr ausreichend. Die SS ließ die Leichen

zusätzlich in Gruben verbrennen.

Häftlinge des Sonderkommandos mussten die

Toten aus den Gaskammern ziehen.

Bevor diese verbrannt wurden, wurde ihnen die

Goldzähne herausgebrochen und den

Frauenleichen die Haare abgeschnitten, die ein

SS-eigener Betrieb, die Deutschen Ausrüstungs-

werke, zu Decken verarbeitete.

In Auschwitz bestand, allen Widrigkeiten zum

Trotz, eine Widerstandsbewegung.

Am 7. Oktober 1944 führte das jüdische

Sonderkommando einen Aufstand durch.

Weibliche Gefangene hatten Sprengstoff von

einer Waffenfabrik eingeschmuggelt und das

Krematorium IV wurde teilweise zerstört. Die

anschließend Flucht der Aufständischen gelang

nicht, alle 250 Häftlinge wurden kurz darauf

gefasst und getötet.

Auf Grund des raschen  Vormarsches der Roten

Armee, befahl Himmler im November 1944 die

Vergasung der Juden einzustellen, die Anlagen

der Gaskammern und Krematorien abzubauen

und die Gebäude zu sprengen (in der Nacht zum

26. Januar 1945 wurde das letzte Krematorium

gesprengt) . Die meisten Häftlinge, die die

Gaskammern und Krematorien bedient hatten

und unmittelbare Zeugen der Extermination

waren wurden von  der SS getötet.

Mitte Januar 1945 trieb die SS ca. 60.000

Häftlinge in langen Fußmärschen bei eisiger

Kälte in langen Fußmärschen nach Westen, ins

Reichsinnere. Bei den "Todesmärschen" starben

an körperlicher Erschöpfung, Hunger, Kälte oder

durch die Hand der SS ca. 15.000 Häftlinge.

Als die Rote Armee (322. Infanteriedivision der

60. Armee der Ersten Ukrainischen Front) am

27. Januar 1945 das Konzentrationslager

Auschwitz erreichte, fanden die Soldaten ca.

7000  Überlebende, darunter 600 Kinder vor.

Auschwitz Facebook Ruinen der Gaskammer und Krematorium V

Ruinen der Gaskammer und Krematorium V

Konzentrations- und Vernichtungslager im heutigen Polen

Todesblock

Todesblock 25 im Frauenlager, dort „sammelten“ die Nationalsozialisten Häftlinge, die zum Tod in den Gaskammern selektiert worden waren. Auschwitz-Kontaktformular  Rampe-Birkenau hier fanden ab Mai 1944 die Selektionen statt

Rampe

Auschwitz-YouTube Kriegsgefangene in Russland 1941

Kriegsgefangene in Russland 1941

Baracke im Abschnitt B Ia

Lager-Westseite, Effektenlager “Kanada” , 30 Baracken in dem die den Juden abgenommenen Gepäckstücke, Kleidung, Schmuck, Uhren usw. gelagert und sortiert wurden.

Das Konzentrationslager Auschwitz II - Birkenau war das größte deutsche Vernichtungslager

während der Zeit des Nationalsozialismus. In Auschwitz II wurden ca. 1.1 Millionen Menschen,

darunter 1 Million Juden aus Polen, Ungarn, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Belgien, Italien,

Österreich, Rumänien, Jugoslawien, Luxemburg, Niederlande, Tschechoslowakei und der Sowjetunion

ermordet.

Literatur Danuta Czech  Kalendarium der Ereignisse im Konzentrationslager Auschwitz-   Birkenau 1939–1945. Rowohlt, Hamburg, 1989. Robert-Jan van Pelt, Auschwitz, Von 1270 bis heute, Verlag: Pendo Deborah Dwork Wacław Długoborski, “Auschwitz 1940–1945. Studien zur Geschichte des Konzentrations- Franciszek Piper   und Vernichtungslagers Auschwitz”. 5 Bde. Oświęcim: Staatliches    Museum Auschwitz-Birkenau 1999. Weblinks      Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau      Opfer Suchanfrage      SS-Personalliste
Tickets  Häufig gestellte Fragen Außerdem interessant