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KZ Auschwitz-Birkenau 
KZ Auschwitz Stammlager Birkenau Monowitz
Anfangs sollte das KZ Auschwitz nur die über- füllten Gefängnisse in Polen entlasten. Nur wenige Jahre später hatte sich der einst unbe- kannte Name weltweit in das kollektive Ge- dächtnis eingebrannt. Als Inbegriff einer bürokratisch perfektionierten Mordmaschinerie, zum Symbol für Barbarei und Gnadenlosigkeit. Mindestens 1,1 Millionen Menschen wurden hier fabrikmäßig vergast, erschossen und zu Tode geschunden. Auschwitz liegt am Westrand der polnischen Stadt Oświęcim und wurde von 1940-1945 zur Vernichtung von Juden, anderen Völkergruppen und politischen Häftlingen genutzt. Eingerichtet wurde das Lager im Sommer 1940 in einer verlassenen Kaserne der polnischen Armee. Dieser Standort wurde vor allem wegen seiner guten Verkehrsverbindung und den vor- handenen Unterkünften gewählt.

Auschwitz war ab Sommer 1942 das zentrale

Ziel von Deportationszügen aus den besetzten

euro-päischen Ländern.

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Ursprünglich wurde Auschwitz zunächst zur Entlastung anderer Gefängnisse als Konzentrations- und „Schutzhaftlager“ für Polen errichtet, und zwar zumeist für politische Häftlinge aus der polnischen Intelligenz, dem Widerstand, dem Klerus und polnischen Armeeangehörigen. Schon bald wurden auch erste polnische Juden eingeliefert und ab 1942 auch nichtpolnische Juden registriert. Das größte deutsche Konzentrationslager bestand aus 3 Einzellagern. Auschwitz I - Stammlager war das erste Lager vor Ort und diente als Verwaltungszentrum des gesamten Lagerkomplexes. Im Vernichtungslager Auschwitz II - Birkenau wurden ca. eine Million Menschen ermordet. Auschwitz III - Monowitz war das dritte Einzellager in Auschwitz. Es war überwiegend ein Zwangs- arbeitslager. Des Weiteren gab es noch 39 weitere Außen- und Nebenlager.
Anteile der verschieden nach Auschwitz deportierten Gruppen:
- 1.100.000 Juden - 140.000 bis 150.000 Polen - 23.000 Zigeuner - 15.000 Sowjetische Kriegsgefangene - 25.000 Menschen anderer Nationen
Herkunft der jüdischen Häftlingen:
- 430.000 aus Ungarn - 300.000 aus Polen - 69.000 aus Frankreich - 60.000 aus der Niederlande - 55.000 aus Griechenland - 46.000 aus Tschechien - 27.000 aus der Slowakei - 25.000 aus Belgien - 23.000 aus Österreich/Deutschland - 10.000 aus Jugoslawien - 7.500 aus Italien - 700 aus Norwegen - 34.000 aus anderen Staaten
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Chronik                 1940  |  1941  |  1942  |  1943  |  1944  |  1945
15.09.1935 Reichsparteitag der NSDAP. Der Reichstag beschließt auf einer Sondersitzung die antisemitischen "Nürnberger Gesetze", das "Reichsbürgergesetz" und das "Gesetz zum Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre". 09.11.1938 "Reichskristallnacht". Staatlich organisierter Pogrom gegen Juden in Deutschland. Zerstörung von Synagogen, Geschäften und Wohnhäusern. Verhaftung von über 26 000 männlichen Juden und Einweisung in die Konzentrationslager Dachau, Buchenwald und Sachsenhausen. 30.01.1939 Hitler prophezeit vor dem Reichstag für den Fall eines Krieges "die Vernichtung der jüdischen Rasse in Europa".
1940
27. April   Nach einer Reihe von Inspektionen verschiedener Objekte verfügt der Reichs-   führer-SS Heinrich Himmler, in Oswiecim, welches mittlerweile den Namen    Auschwitz trug, auf dem Gelände einer ehemaligen polnischen Artilleriekaserne ein   Konzentrationslager einzurichten. 30. April   SS-Hauptsturmführer Rudolf Höss kommt mit fünf SS-Leuten in Auschwitz an und   richtet sogleich eine Bauleitung für das KZ ein. Leiter der Bauleitung ist der SS-   Unterscharführer Schlachter.   4. Mai   Reichsführer SS, Heinrich Himmler, ernennt Rudolf Höß zum Lagerkommandanten. 20. Mai   Erster Gefangenentransport trifft in Auschwitz ein. Dieser erste Transport bestand   aus 30 Häftlingen aus dem KZ Sachsenhausen, die unter Aufsicht des SS-Haupt-   scharführer Gerhard Palitzsch den Kern der Funktionshäftlinge im künftigen Lager   bilden sollten. 14. Juni   Erster Transport von 728 polnischen politischen Gefangenen und einigen Juden aus   dem Gefängnis Tarnow trifft in Auschwitz ein. Der 14. Juni wurde 2006 vom pol-   nischen Parlament zum nationalen Gedenktag für die polnischen Opfer der Nazi-   konzentrationslager erklärt. 22. Nov Bei der ersten Exekution durch Erschießung sterben 40 Polen
1941
26. Feb   IG-Farben-Direktor Carl Krauch erwirkt beim Reichsführer SS, Heinrich Himmler, die   Anordnung zum Bau eines Buna-Werkes in Auschwitz durch KZ-Häftlinge.  1. März Heinrich Himmler fährt zum ersten Mal zu einer Inspektion nach Auschwitz.   Himmler erteilt Höß u.a. folgende Befehle:   - Ausbau des Lagers - Abstellung von 10.000 Häftlingen für den Bau der I.G. Farben-Werke - Aussiedlung der jüdischen Einwohner der Stadt Auschwitz - das Stammlager soll auf eine Kapazität von 30.000 Häftlingen aufgestockt werden - Einrichtung eines zusätzlichen Lagers in Birkenau für 100.000 Kriegsgefangene - Errichtung einer Industriezone in Dwory (Randbezirk von Auschwitz) für     Methanol- und künstlichen Kautschukproduktion der I.G. Farben, genannt "Buna",      zu deren Bau 10.000 Häftlinge abzukommandieren sind - Aufwertung des "Interessen-Gebiets" des Lagers in landwirtschaftlicher Hinsicht - Ausbau der Lagerwerkstätten (Deutsche Ausrüstungswerke, DAW) 3. März   Als Reaktion auf die Flucht eines Häftlings verurteilt der Lagerkommandant Rudolf   Höss zum ersten Mal 10 Häftlinge zum Hungertod. 6. Juni   Erster Transport tschechischer politischer Häftlinge. Anfang der Deportationen von   nicht Polen nach Auschwitz. 3. Sep   Erster Vergasungsversuch mit Zyklon B in den zuvor abgedichteten Arrestzellen des   Kellers im Blocks 11 des Stammlagers. Dabei werden 600 russische Kriegs-   gefangene und 298 kranke Häftlinge ermordet. 8. Okt   Zwei Kilometer vom Stammlager entfernt beginnt der Bau des Lagers Birkenau für   zunächst 50.000 Häftlinge, geplant ist eine Ausbaukapazität von bis zu 200.000   Insassen. Später werden insgesamt 45 Zwangsarbeitslager in der Umgebung   gebaut. 11. Nov   Bei der ersten Exekution an der Todeswand erschießt die SS 151 polnische   Häftlinge.
1942
Januar   Die erste provisorische Gaskammer in Birkenau mit einem Fassungsvermögen von   etwa 800 Menschen, "rotes Haus" oder "Bunker I" genannt, wird in Betrieb ge-   nommen. Im Mai folgt das "weiße Haus" ("Bunker II"), in das 1.200 Personen   passen. Die Leichen wurden im Krematorium des Stammlagers verbrannt oder in   Massengräber geworfen. 01. März   Das Lager Auschwitz II-Birkenau nimmt den Betrieb auf. 11. März   Vertreter der IG-Farbenkonzern besichtigen das Lager in Birkenau März   Beginn der Deportation von 27.00 Juden aus der Slowakei und 69.000 Juden aus   Frankreich nach Auschwitz. 04. Mai   In der Isolierstation des KL Auschwitz-Birkenau führt ein SS-Sanitätsdienstgrad   (SDG) die erste (bekannte) Selektion von kranken Häftlingen durch. Es beginnt die   systematische Vernichtung, wer als nicht arbeitsfähig gilt, wird unmittelbar   ermordet. 12. Mai   Bei der ersten genau datierten Massenvergasung im Vernichtungslager Auschwitz-   Birkenau werden 1500 jüdische Männer, Frauen und Kinder aus dem benachbarten   polnischen Ort Sosnowiec ermordet Mai   Die Eisenbahnrampe an welcher die Transporte mit Häftlingen ankommen, die sog.   Judenrampe zwischen den Lagern Auschwitz I und Auschwitz II-Birkenau, wird in   Betrieb genommen. Mai Beginn der Deportation von 300.000 polnischen Juden und 23.000 Juden aus   Deutschland und Österreich. 04. Juli   Es wird ein Sonderkommando gebildet, das aus mehreren Dutzend jüdischer   Häftlinge besteht. Sie müssen in der Nähe der Bunker Gräben ausheben und die in   den Gaskammern Getöteten vergraben. Das Kommando ist von den anderen   Häftlingen völlig isoliert. 17. Juli   Heinrich Himmler besichtigt vom 17.-18. Juli das KZ Auschwitz. 06. Aug   Alle weiblichen Häftlinge aus dem Stammlager werden nach Birkenau in den   Abschnitt BI a verlegt. 15. Aug   Im Büro der Zentralbauleitung wird der Plan eines neuen Krematoriumstyps   ausgearbeitet, nach dem die nächsten Krematorien IV und V im Bereich des KL   Birkenau gebaut werden sollen. 19. Aug   Der Vertreter der Firma J. A. Topf u. Söhne aus Erfurt, Oberingenieur Prüfer trifft   sich mit Vertretern der Zentralbauleitung zu Gespräche über den Bau von   Krematoriumsöfen zur Einäscherung von Leichen. 26. Aug   Das SS-WVHA erteilt der Lagerleitung eine weitere Fahrgenehmigung für 1 LKW   Zyklon B aus Dessau mit der Begründung: Sonderbehandlung 31. Okt   Die ersten 2.000 Häftlinge werden in das neu errichtete Nebenlager Auschwitz-   Monowitz direkt neben der Buna-Fabrik verlegt.
1943
26. Feb   Errichtung des sog. Zigeunerfamilienlagers für Sinti und Roma Familien in Birkenau. 5. März   In Gegenwart von Mitarbeitern der Firma Topf & Söhne (Prüfer; Schultze) findet    eine Probeverbrennung von 45 Leichen sowie eine Einweisung der SK-Häftlinge in   die Bedienung der Verbrennungsöfen statt. März   Beginn der Deportation von 55.000 Juden aus Griechenland. 28. Juni   In einer Meldung vom 28.06.1943 teilt Bischoff dem Leiter der Amtsgruppe C   (Bauwesen) des WVHA SS-Obergruppenführer und General der Waffen-SS Hans   Kamınler mit:   Der Bau des Krematoriums III ist abgeschlossen, täglich können nun in 5   Krematorien insgesamt 4756 Leichen verbrannt werden. Oktober   Beginn der Deportation von 7.500 Juden aus Italien. 31.Dez   Laut überlieferter "Belegstärke"- und "Arbeitseinsatzlisten" lebten am 31.   Dezember 1943 insgesamt 29.513 weibliche Häftlinge in Auschwitz-Birkenau, davon   galten 8.266 als krank bzw. "arbeitsunfähig".
1944
5. April   Obersturmführer Gerstein fordert schriftlich von der Degesch eine sofortige   Sendung von 5 Tonnen Zyklon B . 11.April   Nach neuntägiger Fahrt trifft im abgeriegelten Güterwaggon ein Transport mit 2.500   Juden im KL Auschwitz ein. Dieser Transport kommt aus Athen. Nach der   "Selektion" werden 328 Frauen und 320 Männer als Häftlinge registriert. Etwa   1.850 Menschen werden der „Sonderbehandlung“ zugeführt. Einer der deportierten,   ist der ehemalige Griechische Marineoffizier Errera Alberto aus Larissa (* 1913 in   Thessaloniki). Er wird dem jüdischen Sonderkommando zugeteilt. Von Errera   stammen die einzigartigen Fotoaufnahmen von den Leichenverbrennungen,   heimlich aufgenommen und aus dem Lager geschmuggelt. 16. Mai   Eisenbahnrampe innerhalb des Lagers wird in Betrieb genommen, diese   “ermöglicht” den Transport direkt bis vor die Gaskammern II und III.   Beginn der Deportation von 438.000 Juden aus Ungarn, 85 Prozent werden sofort   getötet. 28.Juli   Aus einem Bericht der Abteilung „Arbeitseinsatz“ geht hervor, dass die Häftlinge des   Sonderkommandos an diesem Tage 24 Stunden in zwei Schichten zu 12 Stunden   arbeiteten:   Krematorium II   110 Häftlinge der Tagesschicht   104 Häftlinge der Nachtschicht   Krematorium III   110 Häftlinge der Tagesschicht   104 Häftlinge der Nachtschicht   Krematorium IV   110 Häftlinge der Tagesschicht   109 Häftlinge der Nachtschicht   Krematorium V   110 Häftlinge der Tagesschicht   110 Häftlinge der Nachtschicht   30 Häftlinge beim Entladen von Holz im Krematorium IV (V), wo Leichen auch in   Gruben unter freiem Himmel verbrannt wurden. 03. Aug   In der Nacht vom 2. auf den 3. August wird im Konzentrationslager Auschwitz-   Birkenau das sogenannte Familienzigeunerlager liquidiert, die SS ermordet in den   Gaskammern fast 3.000 Sinti und Roma. 12. Aug    Beginn der Deportation von 13.000 Polen, die bei Massenverhaftungen nach Aus-   bruch des Warschauer Aufstandes festgenommen wurden. August   Beginn der Deportation von 67.000 Juden aus dem Ghetto Litzmannstadt. 7. Sep   Ein Bericht der Abteilung „Arbeitseinsatz“ weist für den 7. September 1944 in allen   Birkenauer Krematorien für Tag- und Nachtschicht zusammen 874 Häftlinge als   „Heizer Krematorien“ aus. 3. Okt   Laut überlieferter "Belegstärke"- und "Arbeitseinsatzlisten" waren am 03. Oktober   insgesamt 43.462 weibliche Häftlinge in Auschwitz-Birkenau inhaftiert. 7. Okt   Unter den Häftlingen des Sonderkommandos, das in den Krematorien die Leichen   verbrennen muss, bricht ein Aufstand aus.   Drei SS-Männer und 451 Häftlinge des Sonderkommandos werden getötet. 20. Okt   Im Jahre 1961 fand man die Aufzeichnungen des Juden Salmen Lewenthal   vergraben im Boden neben eines der Krematorien.   Salmen Lewenthal war einer der jüdischen Männer die in einem “Sonderkommando”   arbeiteten. Er hatte seine Erlebnisse in einem Buch festgehalten und in weiser   Voraussicht vergraben. Salmen Leventhal berichtet hier von den Geschehnissen am   20 Oktober 1944 als etwa 600 Kinder zu einem der Krematorien geführt werden. 2. Nov   Einstellung des allgemeinen Tötens mit Giftgas. Selektierte Haftlinge werden von   nun an vor dem Krematorium V oder in den Gaskammern erschossen 06. Nov   Am 06.11.1944 erschießt der SS-Oberscharführer Boger Wilhelm zusammen mit   SS-Oberscharführer Erber Josef (bis 1944 Josef Houstek) mindestens 100 Häftlinge    des Jüdischen Sonderkommandos per Genickschuß. 25. Nov   Himmler ordnet die Demontage des Vernichtungslagers an. Die Demontage beginnt   mit dem Ausbau der Vakuumpumpen aus der Gaskammer 2, mit der die Gase nach   dem Mordvorgang abgesaugt wurden. Die Maschine geht nach Mauthausen, die   Rohre nach Groß-Rosen.
1945
15.Jan   Am Abriss der Krematorien II und III wird noch gearbeitet.   Das Krematorium V ist noch in Betrieb und beschäftigt 30 Häftlinge mit der Ein-   äscherung von Leichen. 17. Jan   Die Häftlinge des Sonderkommandos traten an diesem Tag zum letzten Abendappell   im Lager an. Insgesamt nahmen am 17. Januar beim "letzten Lagerappell" 67.012   Häftlinge teil.   In den Tagen nach dem 17. Januar 1945 wurden etwa 58.000 Häftlinge unter der   Aufsicht von SS-Männern evakuiert.   Todesmarsch   Um 16:00 Uhr am 17. Januar setzen sich die ersten Trecks Richtung Westen und   Südwesten in andere Lager in Bewegung,  für Tausende wird es der Marsch in den   Tod. 19.Jan   Um ein Uhr am 19. Januar kommt der Befehl für den Aufbruch des letzten Zuges –   er besteht aus 3.900 ausgemergelten Menschen. 22.Jan   Der Höhere SS Polizeiführer -Oberschlesien SS-Obergruppenführer Heinrich   Schmauser erhält den Befehl zur endgültigen Liquidation des KZ -Auschwitz –   Birkenau. Noch einmal beginnen Erschießungen. Die Sondereinheiten der SS töten   etwa 700 Gefangene. 23. Jan   30 Magazinbaracken im Effektenlager werden angezündet. Nach der Befreiung sind   sechs Baracken mit Kleidern der ermordeten Häftlinge erhalten geblieben. In diesen   wurden 1.185.345 Stück Herren und Damenoberbekleidung, 43.255 paar Schuhe   13.694 Teppiche und eine grose Anzahl Zahnbürsten, Rasierpinsel, Prothesen und   Brillen gefunden. 26.Jan   Das letzte Krematorium – Gaskammer wird gesprengt. 27. Jan   Morgens, Sprengung des Krematoriums IV.   Befreiung   Am Nachmittag des 27. Januar 1945 gegen 15 Uhr trafen erste Einheiten der 60.    Infanterie-Division der 1. Ukrainischen Front am Stammlager Auschwitz I ein. Kurz   darauf erreichten die Sowjets auch Auschwitz II Birkenau.   Sie fanden noch etwa 7.600 Häftlinge vor, völlig entkräftetete und kranke   Frauen und Männer sowie 180 Kinder. In den ersten Tagen nach der Befreiung   starben noch 222 Häftlinge. 28. Febr   Aufgrund der Wetterbesserung wurden 470 verstorbene (darunter 222 Häftlinge die   nach der Befreiung verstoben waren) auf einen kleinen Friedhof außerhalb des   Lagers feierlich beigesetzt. 7. März   Am 7. März 1945 fand die Kommission in der Gerberei des Lagers Auschwitz 293   Ballen Frauenhaare, die zusammen 7.000 kg wogen. Der Sachverständige der   Kommission stellte fest, dass die Haare 140.000 Frauen abgeschnitten worden    waren. Am 2. Juni 1947, zwei Jahre nach der Befreiung, wurde im ehemaligen Vernichtungslager auf Beschluss des polnischen Parlaments eine Gedenkstätte als Mahnmal für künftige Generationen errichtet. Auschwitz wurde zum wichtigsten Symbol für den Holocaust. Seit 1960 — befinden sich im ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz I, dem Stammlager, die so genannten „Nationalausstellungen“. 1962 — wurde eine Schutzzone um das Museum festgelegt, um den historischen Zustand des Lagers zu erhalten. Diese Zonen wurden 1999 als Gesetz durch das polnische Parlament bestätigt. 1967 — wurde auf dem Gebiet von Auschwitz II zwischen den Krematorien das erste größere Denkmal, das Internationale Mahnmal für die Opfer des Faschismus, eingeweiht.
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Literatur Danuta Czech  Kalendarium der Ereignisse im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau   1939–1945. Rowohlt, Hamburg, 1989. Robert-Jan van Pelt Auschwitz, Von 1270 bis heute, Verlag: Pendo Deborah Dwork Weblinks      Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau      Opfer Suchanfrage      SS-Personalliste
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