Außerdem interessant
Literatur Danuta Czech  Kalendarium der Ereignisse im Konzentrationslager Auschwitz-   Birkenau 1939–1945. Rowohlt, Hamburg, 1989. Robert-Jan van Pelt, Auschwitz, Von 1270 bis heute, Verlag: Pendo Deborah Dwork Wacław Długoborski, “Auschwitz 1940–1945. Studien zur Geschichte des Konzentrations- Franciszek Piper   und Vernichtungslagers Auschwitz”. 5 Bde. Oświęcim: Staatliches    Museum Auschwitz-Birkenau 1999. Weblinks      Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau      Opfer Suchanfrage      SS-Personalliste
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Auschwitz I - Stammlager 

KZ Auschwitz Stammlager Birkenau Monowitz Stammlager Toteswand

Toteswand im Hof zwischen Block 10 und Block

11, hier wurden tausende Todesurteile vollstreckt.

Stammlager Krematorium 1

Krematorium I, Doppelmuffelofen von der Firma

Topf mit einer Leistung von 10 bis 35 Leichen in

10 Stunden (3,5 Leichen pro Stunde).

Im Krematorium des Stammlagers waren ab

Dezember 1940 drei dieser Öfen installiert.

Stammlager Zyklon-B

BLOCK 4, Saal 4 (Obergeschoss), Zyklon B, mit

diesem Gift wurden die Menschen im KL-

Auschwitz vergast.

Auschwitz Stammlager Galgen

Galgen an dem Rudolf Höß, der ehemaliger

Lagerleiter, am 16. April 1947 gehängt wurde.

Villa von Rudolf Höß, unmittelbar neben dem

Lager

Auschwitz-Stammlager Villa von Rudolf Höß Auschwitz-StammlagervStacheldrahtzaun

Beidseitiger Stacheldrahtzaun welcher unter

Strom stand. Häftlinge begangen dort oft

Selbstmord.

Auschwitz-Stammlager Lagertor

Lagertor, geschmiedet von dem Jüdischen

Häftling Jan Liwacz. 2009 wurde der Schriftzug

“Arbeit macht frei” gestohlen. Die Diebe wurden

gefasst und verurteilt. Heute hängt ein Duplikat

über dem Eingangstor. Das Original befindet

sich im Museum.

Auschwitz-Stammlager Lageplan

Das erste – später als Stammlager oder

Auschwitz I bezeichnete – Konzentrationslager

am Rande der polnischen Industriestadt

Oświęcim (deutsch: Auschwitz) richtete die SS

im Mai/Juni 1940 auf einem ehemaligen

Kasernengelände des österreichischen Militärs

aus dem 19. Jahrhundert ein, das zuletzt von

der polnischen Armee genutzt worden war. In

der Anfangszeit wurden in den eingeschoss-

igen Steingebäuden vor allem polnische

Geiseln, Widerstandskämpfer und Angehörige

der polnischen Intelligenz gefangen gehalten,

die aus Sicht der Besatzer im Interesse der

Herrschaftssicherung ermordet werden sollten.

Später wurden politisch und rass-istisch

Verfolgte aus ganz Europa sowie sogenannte

„Asoziale“, „Sicherheits-verwahrte“,

„Kriminelle“ und Zeugen Jehovas

(„Bibelforscher“) nach Auschwitz verschleppt.

Lageplan Auschwitz I-Stammlager

 

Im Oktober 1941 wurden aus Gefangen-

enlagern der Wehrmacht über 10.000

sowjetische Kriegsgefangene nach Auschwitz

verschleppt und in abgesperrten Blöcken von

Auschwitz I (Block 1–3, 12–14, 22–24) bis

März 1942 untergebracht. Die Angehörigen

der Roten Armee setzte die SS beim Bau des

Lagers Birkenau ein.

Ein „Frauenkonzentrationslager“ richtete die

Lager-SS im März 1942 in den Blöcken 1–10

des Stammlagers ein, in dem sie vor allem

Jüdinnen aus der Slowakei gefangen hielt.

Bis 1943 wuchs die Zahl der Häftlinge auf

etwa 20.000 Personen an, die in den nahe

gelegenen SS-eigenen Produktionsstätten,

landwirtschaftlichen Betrieben und Versuchs-

anstalten Zwangsarbeit leisten mussten. 1944

umfasste Auschwitz I (Stammlager) insgesamt

28 zweigeschossige Ziegelsteinbaracken.

Die Lebensverhältnisse der Häftlinge waren in

jeder Hinsicht unmenschlich, die Todesrate

war sehr hoch. Die Menschen starben massen-

haft an Typhus, Ruhr, Cholera, Misshand-

lungen und willkürlichen Tötungen. Im Block

10 von Auschwitz I (Stammlager) wurden

Häftlinge Opfer medizinischer Menschen-

versuche von SS-Ärzten. Block 11 diente als

Folter- und Strafblock. Zwischen beiden lag

die berüchtigte „Schwarze Wand“, eine

Hinrichtungsstätte, an der die SS tausende

Häftlinge erschoss.

Anfang September 1941 führte die Lager-

leitung im Stammlager erstmals Versuche

durch, das Giftgas Zyklon B zur Massenver-

nichtung von Menschen einzusetzen. Die Opfer

waren 600 sowjetische Kriegsgefangene und

250 kranke Häftlinge. Ein als „Leichenhalle“

bezeichneter Raum, der zum bereits im

August 1940 erbauten Krematorium

(Krematorium I) gehörte, wurde zur ersten

provisorischen Gaskammer umgebaut. Die SS

ermordete hier unter Verwendung von Zyklon

B Tausende neu angekommener Juden sowie

einige Gruppen sowjetischer Kriegsgefangener.

Am 18. Januar 1945 trieben die Wachmann-

schaften 10.000 überlebende männliche

Häftlinge des Stammlagers sowie 6.000

weibliche Häftlinge, die in der seit Oktober

1944 existierenden sogenannten Schutzhaft-

lagererweiterung unweit des Stammlagers

untergebracht waren, auf den Todesmarsch.

Etwa 1.000 kranke und schwache Häftlinge

wurden am 27. Januar 1945 von der Roten

Armee in Auschwitz I befreit.

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